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In Frieden zum beiderseitigen Vorteil leben mit krabbelnden Untermietern.
Von Ameisen und Silberfischen

Wer kennt sie nicht – unsere kleinen Mitbewohner, die schnell ein unbedachtes IGITT auslösen und zu unreflektiertem Massenmord führen. Ameisen und Silberfische im Haus lösen keine Begeisterung aus, sondern Abwehrreaktionen.

Woher die meisten Menschen ihre Arroganz nehmen, ihr Haus als Territorium zu betrachten, in dessen Grenzen sie jedes „unbefugte“ Betreten mit dem Tode bestrafen können, ist nicht ganz einsichtig.

Sie lösen weder Seuchen aus noch bedrohen sie ernsthaft auf andere Weise unsere Gesundheit. Wenn Sie Türklinken in öffentlichen Gebäuden berühren, schleppen Sie anschließend mehr Keime nachhause, als eine gesamte Ameisengeneration transporieren kann.

Das Stückchen Erde, auf dem wir wohnen, können wir zwar Mitmenschen abkaufen. Aber „gehört“ uns das Stück Land tatsächlich, weil wir ein paar Fetzen Papier mit daraufgeschriebenen Zahlen einem anderen Menschen gegeben haben ? Vor allem: können wir aus diesem Tausch von Papierstücken das Recht ableiten, Tieren das Leben zu nehmen, nur weil sie auf demselben Boden geboren wurden oder sich dorthin verirtten ?

Mitmenschen und Institutionen gegenüber können wir Eigentumsrechte geltend machen … aber können wir Pflanzen und Tieren das Recht abkaufen, dort ebenfalls leben zu „dürfen“ ? Wem gehört das Universum und damit die Erde ?

Also – was tun, wenn ein paar Ameisen mit uns leben wollen, die vor uns mehr Angst haben als wir vor ihnen, wenn wir sie nicht ungerechtfertigt töten wollen ?

1 – Umsiedeln. Finden wir das Nest außerhalb, stellen wir einen alten großen Blumentopf mit Erde oder Holzwolle kopfüber über das Nest. Unsere Mitlebewesen ziehen postwendend um und wir können den Topf umsetzen.

2 – Ameisen mögen Kreide nicht. Ziehen Sie einen dicken Kreidestrich vor Haus- oder Wohnungseingänge und erneuern sie diesen immer wieder.

3 – Verwirren Sie sie. Legen Sie Farnkraut, Wacholderblätter, Tausendgüldenkraut, Kerbel, Zitronenkraut, Lavendelöl oder Lavendelblüten wiederholt auf der Ameisenstraße aus. Diese ätherischen Öle stören das Orientierungsvermögen der Tiere. Ähnliches bewirken Sie mit Essig oder Zimtpulver vor den Zugängen zu Haus oder Wohnung

Biozide sollten schon aus Achtung und Respekt vor Mitlebewesen keine Alternative darstellen. Aber letztlich fügen wir uns selbst damit direkten Schaden zu, weil die Gifte über die Atemluft oder das Haften an Gegenständen, die wir irgendwann berühren, Eingang in unseren Körper finden. Letztlich schafft die Natur immer einen Ausgleich.

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Ähnlich-grundlegende Gedanken betreffen auch die kleinen silbernen Nützlinge, die durch Anschalten des Badezimmerlichtes aufgeschreckt umherwuseln und verwirrt einen Unterschlupf suchen.
Es handelt sich um die Silberfischchen (Lepisma saccharina), flinke, lichtscheue und flügellose Insekten, die ihren Namen durch ihren silbergrauen, stromlinienförmigen Körper bekam. Auf die Vorliebe für Kohlenhydrate wie Zucker oder Stärke gehen der wissenschaftliche Name und die Bezeichnung Zuckergast zurück.

Es gehört zu einer Ordnung, die wahrscheinlich immerhin seit 300 Mio. Jahren auf unserer Erde existiert.

Sie sind ebensowenig Seuchenträger wie Ameisen,verraten uns aber, ob ein Raum zu feucht ist und geben uns daher die Möglichkeit, Baumängel zu beheben und Bauschäden vorzubeugen, indem wir uns ein sachgemäßes regelmäßiges Lüften angewöhnen

Und noch viel wichtiger: sie fressen einerseits Hausstaubmilben. Jene Wesen, die vielen von uns Menschen die Hausstauballergie bescheren.

Und andererseits machen sie Jagd auf Schimmelpilze und verspeisen sie. Der einzige Vorwurf, den wir Menschen ihnen machen könnten, ist das Anknabbern von Tapeten und, wenn sie in Bataillionsstärke antreten, das Verunreinigen von Lebensmitteln, die wir ungeschützt liegen lassen.

Es gibt also eher Gründe, sie bei uns anzusiedeln, als sie zu vertreiben. Und – offen gesagt: ich finde manchen Mitmenschen ekeliger als ein verwirrt-wuselndes oder eifrig herumschnüffelndes Silberfischchen ;-)