Abschied
Nachfolge -Empfehlung
Willkommen
Unsere Praxis
keine Angst ?
Unsere Praxis-Philosophie
Was bieten wir an
Patienten-Infos Zahnmedizin
Pat.-Infos Allgemeinmedizin
Kritische Texte
Frauen nicht berücksichtigt
Silberfische Ameisen
Plastikwahn bei Bioware
Risiko Nanopartikel
Kooperatiom mit 6-Füsslern
Wenn das Shampoo krank macht
Plastikfreie Zone
Alles gelogen ? !
Handy und Elektrosmog
Die Glühbirne
Ist Ihr Badezimmer sicher ?
Quecksilber in Sparlampen
Reiswaffeln + Arsen
Patienten über uns
Tips bei Zahn-Notfällen
Notdienst-Nummern
Links
Anfahrt
"Ärzte gegen Tierversuche"
Medizinische Flüchtlingshilfe
Dr. Brockhausen privat
Glück ?
Impressum
Die GZM
Aktuelles
Und jetzt was zum Lachen
Unvermeidlich: Plagiate


 

Eine leise Entwicklung geht fast an unserer Wahrnehmung vorbei - der schnell um sich greifende Einsatz von Nanopartikeln. Im nachfolgenden Artikel findet sich die wachsende Problematik - wieder einmal siegt die Profitgier über Gesundheit und gesunden Menschenverstand.
Selbstverständlich achte ich darauf, in meiner Praxis nicht mit Materialien zu arbeiten, die Nanopartikel enthalten. Auch wenn es immer schwieriger wird, sie zu beschaffen. Alle Hersteller, mit denen ich deswegen telefonierte, wiegeln beschwichtigend ab. Nun ja - das kennen wir ja .......

Die Nanobiotechnologie beschäftigt sich mit biologischen und technischen Systemen im Nanomaßstab. Ein Nanometer ist der milliardste Teil eines Meters. Das entspricht einem Fünfzigtausendstel des Durchmessers eines menschlichen Haares. In diesen Dimensionen sind insbesondere die Oberflächeneigenschaften maßgeblich – im Makrokosmos sind es die Volumeneigenschaften.

Die meisten auf Basis der Nanotechnologie hergestellten Produkte betreffen Beschichtungen. Dazu zählen zum Beispiel Fassadenfarben, von denen sich Graffitis leicht entfernen lassen oder Gläser, die nicht verkratzen. Doch nanotechnologische Forschung wird immer häufiger auch von der Nahrungsmittelindustrie betrieben. So lässt sich Bier länger lagern und Milch färbt sich rot, wenn sie sauer wird. Nano-Partikel halten in unsere Lebensmittel Einzug. Doch bislang fehlen noch Langzeitstudien über die Risiken und Folgen. So gibt es Hinweise, das einige Nano-Partikel extrem giftig wirken können, wenn man sie einatmet.

„Wir sind der Meinung, dass Nanopartikel in Lebensmitteln nichts zu suchen haben, solange die Risiken nicht geklärt sind“, sagt Patricia Cameron vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Die 20 Nanometer große Teilchen führen bei Ratten zu Entzündungen in der Lunge, 
Nanopartikel aus Titandio­xid schädigen Gehirnzellen und können u.a. zu Au­tismus, Epilepsie oder Lern­schwierigkeiten, aber auch Schi­zophrenie und Parkinson führen.
Die Schweizer Rückversicherergesellschaft SwissRe : „Das Problem ist, dass viele solcher unerwarteter Nebenwirkungen erst mit großer Verzögerung bekannt werden. Mehrere Jahre können vergehen, bevor völlig unerwartete Risiken auftreten und erst im Nachhinein verständlich werden“.


An ihr Essen stellen die Verbraucher hohe Ansprüche. Die Hersteller entwickeln deshalb immer neue, vermeintlich bessere Produkte. Ein großes Feld neuer Möglichkeiten bietet dabei die Verwendung von Nanopartikeln. Die millionstel Millimeter winzigen Teilchen bieten aber neben neuen Chancen womöglich auch Risiken.

„Man hat derzeit die unbefriedigende Situation, dass es für Lebensmittel kaum öffentlich zugängliche Studien über die Wirkung von Nanopartikeln gibt“, sagt der Toxikologe Rolf Hertel vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Als Nanopartikel werden Partikel bezeichnet, die kleiner als 100 Nanometer sind. Eine gesetzlich festgelegte Definition gibt es allerdings noch nicht. Unternehmen erhoffen sich von Verfahren und Produkten im Nanobereich neue große Märkte. Beim „Project on Emerging Nanotechnologies“, einer vom Woodrow Wilson International Center for Scholars geschaffenen Datenbank in den USA, sind bereits etliche Nahrungsmittelzusätze registriert.

Nanopartikel seien beispielsweise in einem Schokoladen-Schlankheitsgetränk, einem chinesischen Tee sowie einem israelischen Öl enthalten. Auch deutsche Firmen sind im Nanogeschäft: das Griesheimer Unternehmen Neosino beispielsweise mit Kapseln, die Siliziumdioxid, Magnesium und Kalzium in Form von Nanopartikeln enthalten, und die Darmstädter Aquanova, die wasserlösliche Transportvehikel anbietet.

Die Anwendungsmöglichkeiten seien vielfältig, sagt Anne Theobald von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority, EFSA). Im Einsatz seien bereits Verpackungen: Nanotechnik soll die Umhüllungen leichter und widerstandsfähiger gegen Licht, Hitze, Belastungen und Durchfeuchtung oder auch undurchlässig für Sauerstoff machen.

Angedacht sind zudem Nanosensoren, die die Frische eines Produktes prüfen. Auch dem „Functional Food“, also Nahrung mit Zusatzstoffen für angebliche oder tatsächliche positive Gesundheitseffekte, würden Nanopartikel zugefügt, sagt Theobald. Zudem ließen sich Geschmack und Konsistenz verändern, beispielsweise bei Eiscremes mit vollem Geschmack trotz geringen Fettgehaltes. „Am weitesten fortgeschritten ist der Einsatz bei den Verpackungen“, sagt Herbert Buckenhüskes, Präsident der Gesellschaft Deutscher Lebensmitteltechnologen (GDL). „Weil die Sicherheitsfrage noch nicht geklärt ist“, so der GDL-Chef, führten die Unternehmen diese Produkte aber nur zurückhaltend auf dem Markt ein.

Tatsächlich stapeln die Unternehmen nach außen hin tief: Beim Lebensmittelkonzern Nestlé in Frankfurt heißt es, derartige Produkte seien nicht auf dem Markt. Lediglich die Studien zum Thema würden aufmerksam gelesen. Bei Kraft Foods in Bremen lautet die Auskunft ähnlich. Allerdings hat der Konzern in den USA vor einigen Jahren das Konsortium „NanoteK“ zur Erprobung nanotechnologischer Verfahren mitgegründet, an dem mehr als zwölf Universitäten und nationale Forschungseinrichtungen beteiligt sind.

Mehrzahl der Verbraucher lehnt Nanoprodukte ab
Die Lebensmittelwirtschaft sei in der Anwendung so zurückhaltend, weil sie Vertrauensverluste bei den Verbrauchern fürchte, erklärt Sieglinde Stähle vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL). Einer BfR-Studie zufolge halten Verbraucher nicht viel von Nanotechnologie in Lebensmitteln: 84 Prozent lehnen Nanopartikel ab, die Lebensmittel länger frisch aussehen lassen.

Auch Verbraucher- und Umweltschutzverbände sind alles andere als glücklich mit dem Einsatz der Kleinstpartikel. „Wir sind der Meinung, dass Nanopartikel in Lebensmitteln nichts zu suchen haben, solange die Risiken nicht geklärt sind“, sagt Patricia Cameron vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Dies gelte auch für die Herstellungsprozesse und die Beschichtungen, die beispielsweise in Ketchupflaschen und Soßendosen verwendet würden.

Zusammen mit dem Einsatz der winzigen Partikel in der Landwirtschaft könne sich die Aufnahme so rasch vervielfachen – mit derzeit nicht absehbaren Folgen. Aus den Beschichtungen dürfe gar kein Material ins jeweilige Lebensmittel übergehen, betont BLL-Expertin Stähle. „Das ist nicht nur ein Gebot, das ist ein Gesetz.“ Derzeit würden Nano-Verpackungsmaterialien ohnehin kaum verwendet, da die Herstellung noch sehr teuer sei. Oft gehe es zudem gar nicht um neue Substanzen, sondern um jahrelang verwendete, nur eben in nanoskaligem Format. Zum Beispiel um Siliziumdioxid, das als Rieselhilfe in Salz genutzt werde.

Entzündungen durch Nanopartikel
Dieses Argument allerdings halten Toxikologen für riskant. Denn die auf wenige Nanometer geschrumpften Stoffe veränderten ihre Eigenschaften häufig völlig: Vormals chemisch träge Materialien würden plötzlich hochreaktiv und damit gefährlich, sagt Paul Borm von der Zuyd-Universität in Heerlen (Niederlande). Versuche mit Titandioxid hätten gezeigt, dass 20 Nanometer große Teilchen bei Ratten zu Entzündungen in der Lunge führen, größere Partikel dagegen nicht. Das weiße Titandioxid wird als Aufheller in Arzneimitteln und Zahnpasta genutzt.

Der Toxikologe Günter Oberdörster von der Universität Rochester (US-Staat New York) wies schon vor Jahren nach, dass Nanopartikel im Körper Entzündungen hervorrufen können. Werden die Teilchen mit dem Essen aufgenommen, können sie über die Darmwand ins Blut gelangen. Dieses transportiert die Partikel zu den Organen, auch die Blut-Hirn-Schranke wird passiert.

Die Schweizer Rückversicherergesellschaft SwissRe hat Nano-Studien in dem Bericht „Nanotechnologie. Kleine Teile große Zukunft?“ zusammengefasst. Partikel mit weniger als 200 Nanometer Durchmesser in der Blutbahn würden anders als körperfremde Stoffe normalerweise nicht nur von spezialisierten Fresszellen aufgenommen, sondern „scheinbar grundlos“ auch von anderen Zellen. „Das Problem ist, dass viele solcher unerwarteter Nebenwirkungen erst mit großer Verzögerung bekannt werden. Mehrere Jahre können vergehen, bevor völlig unerwartete Risiken auftreten und erst im Nachhinein verständlich werden“, steht in dem Bericht zusammenfassend.



Nanopartikel stören die Hirnentwicklung
BERLIN taz, 31. Juli 2009  Nanopartikel aus Ti­tandioxid (TiO2) beeinflussen die Hirnentwicklung bei Mäusefö­ten.

Winzig kleine Partikel aus Titandioxid, die auch in Sonnencreme verwendet werden, lösen bei Mäusen Entwicklungsschäden aus.

Zu diesem Ergebnis kom­men japanische Forscher von der Tokio-Universität. Die winzigen Titandioxidpartikel veränderten in den Zellen die Produktion von Proteinen, berichtet das For­scherteam um Ken Takeda in dem Fachmagazin Particle and Fibre Toxicology.
Nanopartikel aus Titandioxid finden zuneh­mend für Sonnenschutzmittel Verwendung. Befürchtet wird schon seit Längerem, dass diese winzigen Partikel, über die Haut aufgenommen, zu gesundheitli­chen Schäden führen können. Die Ergebnisse stützten die Befürchtung, „dass dieses spezielle Nanomateri­al das Potenzial hat, die menschliche Ge­sundheit zu beein­flussen", so Takeda. Von früheren For­schungen, unter ande­rem bei der US-Umweltbe­hörde EPA, war schon bekannt, dass Nanopartikel aus Titandio­xid Gehirnzellen schädigen kön­nen.
Die EPA-Forscher hatten he­rausgefunden, dass Titandioxid sogenannte Gliazellen aus dem Gehirn dazu veranlasst, aggressi­ve Sauerstoffmoleküle zu bilden, die Nervenzellen schädigen. Die­se Versuche fanden im Reagenz­glas statt, sodass unklar ist, ob diese Wirkung auch bei lebenden Tieren oder sogar bei Menschen auftreten können.

Die japanischen Forscher ar­beiteten hingegen mit lebenden Tieren. Sie spritzten 25 bis 75 Na­nometergroße Titandioxidparti­kel in einer Lösung unter die Haut von trächtigen Mäuseweib­chen. Anschließend untersuch­ten sie zu unterschiedlichen Zeit­ punkten die Gehirnaktivitäten der Mäuseföten. Auch nach der Geburt wurde die Gehirnaktivi­täten registriert. Der Vergleich mit unbehandelten Mäusen zeigte, dass das Titandioxid die Aktivität von mehr als hundert Genen verändert hatte.

Betroffen waren auch Gene, die bei neurologischen Erkran­gungen eine Rolle spielen. Laut Takeda zählten zu den Krankhei­ten, die auf diese Gene zurückzu­führen sind, unter anderem Au­tismus, Epilepsie oder Lern­schwierigkeiten, aber auch Schi­zophrenie und Parkinson.


Nanotech in Zahnpasta
(Original Werbe-Text)
Für einen Großteil der Bevölkerung ist es Alltag: Schmerzempfindliche Zähne.
Der Genuss von kalten oder heißen Nahrungsmitteln löst bei diesen Personen einen stechenden Schmerz aus. Seit kurzem sind Zahnpasten zugelassen, die einen Nano-Wirkstoff enthalten. Vorreiter war hier der Konzern Henkel, der die Theramed S.O.S Sensitiv auf den Markt gebracht hat. Ein vergleichbares Produkt ist nanosensitive® hca aus der Produktfamilie Miradent des Dentalunternehmens Hager & Werken GmbH & Co. KG.

Der Wirkstoff Nanit® active
Die neu entwickelte Substanz zum Schutz schmerzempfindlicher Zähne in Zahncreme ist ein biometrischer Wirkstoff. Es handelt sich dabei um einen synthetischen Stoff, der in seiner Zusammensetzung dem biologischen Vorbild weitgehend ähnlich ist. Im diesem Fall besteht die künstliche Substanz – genau wie das biologische Original – aus Calciumphosphat und Eiweiß. Das Produkt setzt sich demnach aus anorganischen und organischen Bestandteilen zusammen. Das Nanit® active reagiert mit Speichelbestandteilen und dem Dentin. Durch einfaches Zähneputzen bildet sich eine Schutzschicht, welche die kanalartigen Verbindungen zum Nerv verschließt und so die Schmerzempfindlichkeit reduziert.

Und Otto Normalverbraucher glaubt mal wieder der "Wissenschaft" und ihren Hohepriestern, den Wissenschaftlern und Professoren und stopft die neuesten Errungenschaften kritiklos in sich hinein. Denn er ist der festen Überzeugung, daß es ja verboten würde, wäre es denn schädlich.
Daß jedoch auch Wissenschaft und Wirtschaft unheilige Allianzen eingehen und letztlich fast alles unter einer Feststellung zusammengefaßt werden kann: "Alle wollen nur Dein Bestes - Dein GELD", das wird gern übersehen.
Näheres dazu unter "Alles gelogen ?!", ebenfalls in der Reihe dieser Infos. 




Nanopartikel kritisch.doc






Informationen im Internet:

www.nanotechproject.org
www.efsa.europa.eu