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Pro Jahr können etwa 15.000 Menschen plötzlich nicht mehr richtig hören, meist auf einem Ohr. Damit ist der Hörsturz die häufigste Funktionsstörung des Innenohrs. Was genau die Ursachen sind, ist noch unklar. Experten vermuten, dass es sich um eine Durchblutungsstörung des Innenohrs handelt, in dessen Folge die Hörzellen nicht mehr richtig funktionieren. Deshalb wird die Erkrankung auch als Infarkt im Ohr bezeichnet.

Besonders Stress, Diabetes, Rauchen und Übergewicht können zu einem Hörsturz führen. Und auch Lärm, Probleme im Zahn-Kiefer-Bereich und der Halswirbelsäule oder Virusinfektionen wie Herpes zählen zu den Risikofaktoren. Früher trat der Hörsturz am häufigsten zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf. Heute sind auch immer mehr jüngere Menschen betroffen, insbesondere in der Altersgruppe der 30- bis 40-Jährigen. Eine Auswirkung von zunehmender Hektik im Alltag? Darüber lässt sich bisher nur spekulieren.

So schnell wie möglich zum Arzt

Die gute Nachricht: Mehr als die Hälfte aller Betroffenen werden innerhalb von 24 Stunden wieder gesund. Je geringer der Hörverlust, desto besser die Chancen für eine spontane Heilung. Dennoch empfiehlt sich der Gang zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt, am besten innerhalb von zwei Tagen. Wird der Hörsturz nicht rechtzeitig entdeckt und behandelt, besteht die Gefahr, dass das Hörvermögen nicht vollständig zurückkehrt oder ganz verloren geht. Außerdem kann die Erkrankung einen chronischen Tinnitus auslösen.

Das Ziel der Therapie ist es, die Durchblutung im Innenohr anzuregen. Dafür wird in der Regel eine Infusionstherapie eingeleitet, bei der dem Patienten über einen Tropf blutverdünnende und gefäßerweiternde Medikamente zugeführt werden. Auch eine Behandlung mit Tabletten ist möglich. Allerdings werden die Kosten für durchblutungsfördernde Medikamente seit April 2009 nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Der Grund: Ihre Wirkung auf den Heilungsprozess sei wissenschaftlich nicht bewiesen. Weitere Möglichkeiten, einen Hörsturz zu behandeln, sind die Sauerstofftherapie und die Apherese. Dabei handelt es sich um eine Maßnahme zur  Blutreinigung.

Eion wirksamer Schutz vor einem Hörsturzist das Vermeiden von Übergewicht und der Verzicht auf Nikotin und Alkohol. Zudem ist es ratsam, extremen Lärm zu meiden oder die Ohren bei Konzerten mit Ohrstöpseln zu schützen. Wer Musik hört sollte das Radio oder den MP3-Player nicht zu laut einstellen. Versuchen Sie außerdem, dauerhafte Stressbelastung zu vermeiden.