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Die Funktion der Schilddrüse ist vielen Menschen nicht ganz einsichtig, zumal Unter- und Überfunktion für den Laien nicht immer klar zu unterscheiden sind.

Steuert Darmtätigkeit und Blutdruck

Am Hals unterhalb des Kehlkopfes sitzt die Schilddrüse. Ihre Aufgabe ist es, den Körper mit den Hormonen Thyroxin und Trijodthyronin zu versorgen und dadurch den Stoffwechsel zu regulieren. Die Schilddrüsenhormone beinflussen z.B. den Fettstoffwechsel, die Schweißproduktion und die Darmtätigkeit. Außerdem wirken sie auf das Herz-Kreislaufsystem: Die Hormone können die Blutgefäße erweitern, den Herzschlag beschleunigen und den Blutdruck erhöhen.

Bei Überfunktion nimmt man ab

Eine Fehlfunktion ist oft schwer zu erkennen. Sie verläuft oft schleichend ohne eindeutige Symptome. Überfunktion: Gewichtsabnahme trotz genügender Mahlzeiten, schnelles Schwitzen und Muskelnabbau. Haarausfall, Konzentrationsstörungen, Herzrasen und Schlafstörungen.

Unterfunktion : die Schilddrüse produziert zu wenig Hormone. Folge: Der Stoffwechsel funktioniert nur langsam. Blasse Haut, gesteigertes Kälteempfinden, Gewichtszunahme und niedriger Blutdruck können auf diese Erkrankung hindeuten. Von der Überfunktion wie auch von der Unterfunktion sind meistens Menschen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr betroffen.


Überfunktion Schilddrüse

Herz-Kreislauf-System und Blut
Schneller und manchmal unregelmäßiger Puls, leicht erhöhter Blutdruck. Herzrhythmusstörungen bei älteren Menschen.

Symptome der Haut
Haut kann warm, samtartig weich und feucht sein.Schnelles Schwitzen Erkrankte bevorzugen kühlere Räume, kleiden sich nur leicht und schlafen oft auch nur leicht bedeckt. Die haut kann sich gelegentlich dunkel oder weiß Verfärbungen (Vitiligo).

Symptome an den Augen
Vermehrter Tränenfluss, Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit, Druckgefühl hinter den Augen, Rötung der Augenbindehaut, Lidschwellung, Hervortreten der Augen und Sehstörungen (oft mit Doppelbildern).

Haare und Nägel
Das Kopfhaar ist meistens weich und schlaff, Haarausfall und brüchige Nägel.

Beschwerden an den Beinen
Die Überfunktion wird oft als Morbus Basedow bezeichnet. Dazu gehören gelegentlich  geschwollenene Unterschenkel (prätibiales Myxödem). Eher häufig treten leichte Knöchel- oder Unterschenkelschwellungen (Ödeme) auf.

Magen-Darm-Beschwerden
Durchfälle oder häufige Stuhlentleerungen.

Muskulatur und Knochensystem
Bei einer Überfunktion können auch Beschwerden an Muskeln und Knochen auftreten: So können Osteoporose, Muskelschwäche, Muskelschmerzen und ein Spannungsgefühl der Muskeln (Myopathie) auf eine Erkrankung hindeuten.

Hormonsystem und Stoffwechsel
Menstruationsstörungen, Verminderung der Libido und Potenz sind typische Symptome. Der Stoffwechsel beschleunigt sich, daher steigen Hunger und Verrzehr. Trotzdem verliert man an Gewicht.

Beschwerden des Nervensystems
Unruhe, unmotivierte Bewegungen, Zittern und Schlafstörungen. Ruhe- und Rastlosigkeit. Steigerung der Erregbarkeit bis zu schweren psychotischen Zuständen. Seltener apathische Verläufe bis zum Koma.

Bildung eines Kropfs
Durch die Überfunktion vergrößert sich die Schilddrüse, was sicht- oder fühlbar zu einem Kropf führt. Auch wenn er nicht sichtbar ist, kann er ein Druckgefühl im Hals erzeugen,  Missempfindungen beim Tragen enger Kragen und Schluckbeschwerden. Außerdem bei Belastung oder bestimmten Kopfhaltungen eine Luftnot.


Unterfunktion der Schilddrüse

Energiestoffwechsel und Verdauung
Der Stoffwechsel funktioniert langsamer. Man nimmt zu, friert schneller und leidet an chronischer Verstopfung.

Psyche und Nervensystem
Teilnahmslosigkeit, langsame Bewegungen und Reflexe, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, depressive Stimmung und Gedächtnisschwäche.

Muskelbeschwerden
Muskelschwäche, Muskelsteifigkeit und -schmerzen

Symptome der Haut
Kühle, trockene, blasse, leicht schuppige und teigartig verdickte Haut.

Probleme mit Haaren und Nägeln
trocken, spröde, stumpf und vermehrter Ausfall. Nägel brüchig, langsameres Wachstum, Stimme tief und heiser.

Herz-Kreislauf-Beschwerden
Verlangsamter Puls verlangsamt und niedriger Blutdruck. Die Herzkranzgefäße können unbemerkt verkalken, der Herzmuskel wird geschwächt.

Hormonstörungen
Zyklusstörungen, Probleme mit ihrer Libido und Potenz.