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Herz, Leber und Magen liegen schließlich unsym­metrisch zur Körperachse, und es gibt sie nur einmal. (Leserbriefe TAZ 24.1. 98)


Es kann sehr wohl eine Symmetrie im Körper geben: Das hängt vom Zeitpunkt ab, d.h. davon; wo sich welches Organ gerade befindet. Nehmen wir das Herz. Ist es auf dem rechten Fleck,=oder rutschte es in die Hose?
Oder die Wander­niere, die Schrumpfleber (mit kaum noch symmetrischer Bedeu­tung). Ferner wenn sich der Magen herumdreht.
Angesichts dieses be­wegten Organismus kann es durch­aus - zumindest eine Zeitlang- ei­ne symmetrische Konstellation ge­ben. Christian Karweick, Lübeck

Bei der asymmetrischen ("gestreu­ten") Lage wichtiger innerer Or­gane wie Herz, Leber oder Galle handelt es sich um eine stammes­geschichtlich noch junge evolutio­näre Errungenschaft .
(N: Luh­mann).

Als sich der Mensch mit dem Anbrechen der Eisenzeit in die Lage versetzte, durch den zwanglosen Zwang des besseren Arguments (J. Habermas) nicht lösbare Konflikte mit einem senk­rechten Schnitt von der Kehle zum Genital seines Kontrahenten zu er­ledigen, verlagerten sich einige Or­gane aus dem gefährlichen Bereich der Schnittlinie heraus, während andere, wie der Magen oder die Lunge, dieser Bewegung nicht fol­gen konnten oder wollten (daher bleibt uns bei der unerwarteten Lösung letzter Fragen noch heute bisweilen "die Luft weg").

Im übrigen weisen die vor ca. 150 Jahren einsetzenden anthro­pometrischen Messungen eine sehr allmähliche Wiederannähe­rung der fraglichen Organe ("Or­gandrift") an die vertikale Symme­trieachse des menschlichen Kör­pers aus, eine Tatsache, die wir ge­trost als evolutionäre Reaktion auf die Erfindung der Schrotflinte wer­ten können (der Körper scheint sich zu sagen: "Wenn schon ster­ben, dann wenigstens in Schön­heit"). Benno Wagner, Bochum