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Zahn herausgeschlagen: Zahn suchen, dabei nicht reinigen und nicht an der Wurzel anfassen. Den Zahn in kalte H-Milch (wenn nicht vorhanden in kaltes Wasser) legen, mitbringen.
Falls Zahn gelockert: Mund möglichst schliessen, von aussen kühlen. Danach schnellstens einen Zahnarzt aufsuchen.

Zahnfleischbluten Haben Sie eine starke Blutung im Mund und wird diese nicht innerhalb von 10-15 Minuten deutlich schwächer, so suchen Sie bitte umgehend einen Zahnarzt oder den zahnärztlichen Notdienst auf.
Blutet das Zahnfleisch auf Grund von Speiseresten zwischen Zähnen, hilft am besten die Anwendung von Zahnseide oder einer Zwischenraumbürste. Bei hartnäckigen Fasern hilft oft ein Knoten in der Zahnseide.
Regelmäßiges Zahnfleischbluten und Bluten beim Zähneputzen deutet auf eine Zahnfleisch- oder Zahnbettentzündung (Parodontose) hin. Hier sollte die Ursache baldmöglichst zahnärztlich abgeklärt und behandelt werden.

Füllung verloren
Ihre Füllung, Krone oder Brücke ist verloren gegangen oder hat sich gelöst. Damit der Zahn nicht weiter abbricht sollten sie bis zur Behandlung keine harte Nahrung, wie Getreide, Nüsse, Popcorn o.Ä. kauen. Stattdessen sollten Sie nur körperwarme und weiche Lebensmittel zu sich nehmen. Zähneputzen ist erlaubt und hilfreich.

Schmerzen
Heiss- / Kaltschmerzen, Schmerzen beim Essen:
deuten meist darauf hin, dass der empfindsame Nerv eines oder mehrer Zähne gereizt ist. Eine Zahncreme für empfindliche Zähne oder Elmex Gelee kann hier schon helfen. Wenn sich der Schmerz nicht nach einigen Tagen gibt, z.B. nach der Eingliederung neuer Kronen, Inlays und Brücken, dann rufen Sie uns an und vereinbaren einen Termin in unserer Praxis.  
Klopfend, stark ziehend, oft nur beim Aufbiss:
Kühlen Sie vorsichtig mit einem Kühlkissen oder mit einem handtuchumwickelten Eisbeutel. Machen Sie beim Kühlen alle 15 Minuten Pause. Lassen Sie sich bezüglich des richtigen Schmerzmittels von einem Apotheker beraten und nehmen sie ein rezeptfreies Schmerzmittel (bitte kein Aspirin). Sollten die Schmerzen unerträglich werden so wenden Sie sich bitte an den zahnärztlichen Notdienst.
Schmerzen begleitet von Schwellungen und Fieber: Kühlen Sie vorsichtig mit einem Kühlkissen oder mit einem handtuchumwickelten Eisbeutel. Machen Sie beim Kühlen alle 15 Minuten Pause. Lassen Sie sich bezüglich des richtigen Schmerzmittels von einem Apotheker beraten und nehmen sie ein rezeptfreies Schmerzmittel (bitte kein Aspirin). Bitte kommen Sie baldmöglichst in die Praxis oder suchen Sie den zahnärztlichen Notdienst auf, um die Ursachen Ihrer Beschwerden abzuklären und eine Behandlung einzuleiten.
   
Provisorium lose/herausgefallen
Kein Grund zur Beunruhigung. Provisorien schützen Ihre Zähne bis zur endgültigen Versorgung, also dem Einsetzen Ihrer Kronen, Inlays oder Brücken. Provisorien sind mit einem gummiartigen Kleber eingesetzt, damit sie sich leicht wieder entfernen lassen. Deshalb kann es vorkommen, dass sich ein Provisorium gelegentlich löst.

Es ist wichtig, daß Ihr Provisorium möglichst schnell wieder eingesetzt wird, um Zahnwanderungen, Nervreizungen oder Kariesentstehung zu vermeiden. Vorübergehend können Sie Ihr Provisorium, wenn es nicht zerbrochen ist, mit einer Prothesenhaftcreme oder sehr milder Zahncreme vorsichtig wieder befestigen. Sie sollten jedoch unsere Praxis aufsuchen, damit wir das Provisorium wieder professionell befestigen können.  

Nachbluten
Es kann vorkommen, daß nach einer Zahnbehandlung Nachblutungen auftreten. Leichte Nachblutungen oder Blutgeschmack für 1-2 Tage sind normal. Ich hoffe, Sie haben meine eindrücklichen Hinweise nach der Extraktion für Ihr Verhalten beherzigt.
Kommt es nach Entfernen des Tupfers zu einer stärkeren Blutung, so sollten Sie für mindestens 2 Stunden Druck auf die Wunde ausüben.

Falls mitgegebene Tupfer aus der Praxis nicht mehr vorhanden oder verbraucht sein sollten, legen Sie bitte ein frisches zusammengerolltes Papiertaschentuch auf die Wunde und beißen so zu, dass der Stoff auf die Wunde gedrückt wird. Bitte nicht flach hinlegen, der Oberkörper sollte leicht erhöht sein.

Vermeiden Sie alles, was den Blutdruck erhöhen könnte: Aufregung, Rauchen, Kaffee oder Tee, Wärme und körperliche Anstrengungen. Kühlen Sie vorsichtig und ohne direkten Hautkontakt des Kühlmediums und mit Pausen.

Zusammengestellt von Dr. med. dent. Frank Pawlak, Zahnarzt, Bochum
Praxis: info@dr-pawlak.de