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Im Folgenden lesen Sie einen Fachartikel über Fußreflexzonen, verfaßt von der Heilpraktikerin
Silvia Pawelzik Hauptstr. 52 10827 Berlin - naturpawelzik@berlin.sireco.net

Sie leitet den Arbeitskreis Fußreflexzonen im BDH - Bund Deutscher Heilpraktiker.

Dieser Artikel ist für Heilpraktiker gedacht,die mit den Fachbegriffen vertraut sind.
Wenn Sie, liebe Leser, den Artikel je nach Vorbildung nur teilweise verstehen, so genügt es doch zu wissen,daß Sie mit dem "Verweilgriff", also einem mittleren gleichbleibenden Daumen- oder Fingerdruck, auf die entsprechende Zone am Zeh arbeiten, bis der Schmerz (hoffentlich) nachläßt.

Die Zuordnung des schmerzenden Zahnes an den Zehen finden Sie wie folgt:
Die Zonen zu den Zehenkuppen hin entsprechen dem Oberkiefer, die Zonen zum Fußkörper hin entsprechen dem Unterkiefer.
Der dicke Zeh hat zur Fuß-Innenkante hin die Reflexzonen des ersten großen Schneidezahnes. Die Zehen 2 - 5 zeigen jeweils Reflexzonen für 2 aufeinanderfolgende Zähne, der zweite Zeh also für die Zähne 2 (kleiner seitlicher Schneidezahn) und 3 (Eckzahn), immer seitlich am Zeh.

Der dritte Zeh für den ersten und zweiten kleinen Backenzahn, der 4. Zeh für den ersten und zweiten großen Backenzahn und der 5. (der kleine Zeh) für den Weisheitszahn.
Alles, was mit den Zähnen und der Zahnumgebung im entsprechenden Bereich zusammenhängt, können Sie hier beeinflussen. Sogar kieferorthopädische Zusammenhänge.

Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Zahnschmerzen dadurch nicht blitzartig verschwinden. Reflexzonenarbeit gibt dem Körper die Möglichkeit, sich selbst zu helfen. Und wenn der Zahn vereitert ist, ist über die Reflexzone keine Hilfe möglich. Dann muß der Zahnarzt aufgesucht werden.
Aber für viele kleine "Wehwehchen" der Alltags haben wir hiermit sicherlich eine Unterstützung.



Die Zahn-Kiefer-Zonen erfassen den ganzen Funktionskreis Zahn, d. h. das Gewebe des Zahnes selbst, die Zahn­wurzel und den Kieferknochenanteil. Sie erfassen außerdem die benachbar­te Schleimhaut; so wie die Nervenver­sorgung. Die Zahnzonen finden Sie im dorsalen, seitlichen und plantaren Bereich der Ze­henmittel- und Zehengrundglieder.
Wie beim Gebiss unterscheiden wir zwischen Oberkiefer - Mitte der Mittelglieder der vier Zehen und Unterkiefer - Köpfchen der Zehen­grundglieder.

An der Großzehe sind die Zonen der er­sten Schneidezähne (Zahn 11, 21, 31, 41) als Ausnahme nur im dorsal-media­len Bereich zu finden, direkt distal und proximal vom Zehenend-Gelenkspalt.
Die Zehen 2,3,4 weisen medial und late­ral je eine Zahnzone im distalen und proximalen Bereich auf. Die Zehe 5 ist von allen vier Seiten distal und proximal den Weisheitszähnen Zahn 8 ( 18, 28, 38, 48) zu geordnet.

Bei Patienten mit akuten Zahnschmerzen
Patienten mit akute Zahnschmerzen wer­den mit dem Verweilgriff sediert, also be­ruhigend behandelt. Der Verweilgriff ist der Griff, bei dem der Daumen mit gleich bleibenden Druck im schmerzhaften Ge­webe verbleibt bis sich der Schmerz ver­ändert - weniger wird oder verschwindet. Wenn nach ca. 15 Sekunden der Schmerz sich nicht positiv verändert hat, muss der Daumen trotzdem die Zone verlassen.
Der Schmerz soll sich beruhigen. Da meist auch die angrenzenden Zähne mit­beteiligt sind, sollen die Zahnzonen rechts und links vom akuten Zahn nicht vergessen werden.
Die zugeordneten Organbereiche nach der Elektroakupunktur von Dr. Voll wer­den tonisierend mit dem Daumengrund­griff behandelt.
Eine Ausnahme gibt es bei schmerzen­den Weisheitszähnen, da sich in direkter Nähe die Ohrenzone befindet, darf auch nur sedierend gearbeitet werden.
Kinder, die sich in der Zeit des Zahnens befinden, sollten regelmäßig unterstützt werden, indem die Zahnzonen, aber auch die oberen Lymphzonen behandelt werden.

Muss der Zahn ärztlich behandelt wer­den, wird der schmerzlindernde Erfolg nicht lange anhalten, d. h. man kann den Patienten z.B. über das Wochenende helfen, aber am Montag sollte er den Weg zum Zahnarzt antreten. Häufig kann es nämlich sein, dass sich der zu behan­delnde Zahn nach einer erst mal erfolgreichen Schmerzbehandlung mit der Fußreflexzonentherapie, sich an­schließend heftigst wieder meldet.
Sind Sie oder ihre Patienten beim Zahnarzt gewesen und hat dieser eine Zahnbehandlung durchgeführt, entste­hen manchmal im nachhinein Nerven­schmerzen. Diese können sehr erfolg­reich mit der FRZ-Therapie in den ent­sprechenden Zahnzonen behandelt werden.
Wenn die Zahnzone schmerzhaft ist, wird der Verweilgriff zum Sedieren ange­wendet. Ist die Zahnzone nicht schmerzhaft, kann sie tonisierend behandelt werden.
Wenn mehr als die Hälfte der zugeord­neten Zonen nach Dr. Voll schmerzhaft reagieren und auch nach mehreren Be­handlungen noch schmerzhaft bleiben, ist es naheliegend , dass dieser betref­fende Zahn ein Störfeld darstellt.
Der Patient sollte bei einem kundigen Zahnarzt diesen Zahnherd überprüfen lassen.

Beispiel von einer Kollegin für ei­nen Zahnherd:
Seit dem Spätherbst 2003 litt der Patient unter starken Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen im Endglied der lin­ken Großzehe. Er konnte kaum mehr ei­nen Schuh anziehen.
An der Großzehe wurde 2 x im Abstand von einigen Wochen geschnitten, aber es besserte sich nichts. 10 Tage nach der 2. OP traten starke Zahnschmerzen auf, so dass ihm nichts anderes übrig blieb, als zum Zahnarzt zu gehen.
Nach Herdentfernung bei 23 und Ex­traktion von 27 verschwanden die Be­schwerden spontan.
Während einer ganzheitlichen Zahnsanierung ist die Fußreflexzo­nentherapie eine gute Begleitung. Die Zahnsanierung wird in der Regel langfri­stig geplant, so dass der Patient schon einige Wochen vorher mit einer begleitenden Behandlung beginnen kann.
Die zu sanierenden Zahnzonen werden mit dem Verweilgriff behandelt. Die zu­geordneten Zonen nach Dr. Voll werden jedes Mal mit behandelt; in aller Regel werden diese mit dem tonisierenden Daumengrundgriff gearbeitet. Während der Zahnsanierung können durch diese Vorbereitung die Reaktionen deutlich geringer ausfallen.
Nach dem Zahnarztbesuch empfiehlt es sich die begleitende Behandlung der Füße nicht zu vergessen. Es sollten
Lymphzonen von Kopf und Hals behan­delt werden, so wie die zugeordneten Zo­nen der entsprechenden Zahnzone nach dem Schema von Dr. Voll.
Die Zonen der Ausleitungsorgane neh­men eine wichtige Rolle ein. Dies sind die Zonen der Leber, Milz des Darmes und der Nieren. Sie sollen die Toxine aus dem Körper des Patienten hinaus befördern.

Begleitende Behandlung zum Kieferorthopäden
Bei immer mehr Jugendlichen und Er­wachsenen werden die Zahnstellungen korregiert. Während dieser Zeit sind die Patienten erfahrungsgemäß vegetativ irritiert und geschwächt. Mit der Arbeit an den Füßen kann der Patient sein Gleichgewicht finden, bzw. behalten, ist insgesamt ausgeglichener. Schmerzen während der Behandlung können reduziert werden.
Außerdem stabilisiert sich die Zahnstel­lung und gleitet nicht in die alte Stellung zurück, besonders nach der Herausnah­me der Spangen. Wegen der langen Be­handlungszeit empfiehlt es sich für die Eltern von Kindern einen Einführungs­kurs durchzuführen, damit sie zu Hau­se selber arbeiten können.

Verfasserin Silvia Pawelzik Heilpraktikerin