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Kaum ein Tätigkeitsschwerpunkt der Zahnärzte ist so umstritten wie die sog. Endodontie, die Kunst, den Nerven aus einem Zahn zu entfernen und den entstandenen Hohlraum kunstgerecht wieder zu verschließen.  

Immerhin sind unsere Zähne kleine lebendige Organe mit eigenem Blut- und Lymphkreislauf, mit Nerven-, Binde- und Fettgewebe. Und sie können höllisch weh tun, wenn der Nerv angegriffen wird. Und der Besitzer tut (fast) alles, diesen Schmerz loszuwerden. Manchmal auch um den Preis, diesen Zahn für immer herzugeben. Oder, wenn möglich, eben "nur" den wildgewordenen Nerven herauszunehmen.
 
Und manchmal ist dieser Zahn einer der letzten oder gar DER letzte, der einem Zahnersatz den notwendigen Halt gibt. Und dann schauen mich große ängstliche Augen an und formulieren: „Muß der denn jetzt wirklich raus ?“  

Der fanatische Naturheilkundige hebt anklagend den Zeigefinger und spricht: „Natürlich – weißt Du denn nicht, wie schädlich er ist ?“  

Nun entspricht es wohl einer äußerst menschlichen Eigenschaft, Regeln aufzustellen, die es uns ermöglichen, mit den Wirrungen der Welt in vereinfachter Weise umgehen zu können. Wenn ich weiß, daß ein Sprung aus dem 30. Stockwerk immer tödlich endet, ist mein Ratschlag einfach: wenn Du überleben willst, bleib vom Fenster fern. Wer von uns kennt aber nicht den Raucher, der munter und gesund mit 90 in die schwarze Kiste steigt ? Was sage ich also grundsätzlich einem Raucher bezüglich seiner Überlebenschance ?  

Daß das Rauchen im Gegensatz zum Fenstersprung zu einem früheren Tod führen KANN,  aber nicht MUSS. Es kommt auf seine individuellen Möglichkeiten an, mit krankmachenden Reizen umzugehen und gegebenenfalls mit ihnen fertig zu werden. Wenn allerdings nahe Familienangehörige bereits an Krebs erkrankten, ist die Chance, daran zu sterben höher, als wenn die übrige Familie gesund ist.    

Wir alle wissen um die Macht der Gedanken und des Wortes:
- Der bewußtlose Narkosepatient, dem der Chirurg während des Eingriffs im Gespräch mit der OP-Schwester keine Überlebenschance vorhersagt, stirbt nachweislich früher.
- Menschen, die vom baldigen Eintreten einer bestimmten Krankheit felsenfest überzeugt sind, erkranken daran mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit.
- Und umgekehrt besiegen Krebspatienten im Rahmen der SIMONTON-Methode NACHWEISLICH ihren Krebs zu einem hohen Prozentsatz NUR durch Überzeugung und mentale Techniken.  

Es entspricht daher nicht meinem Menschenbild, einem Patienten eine mögliche Erkrankung als mit Sicherheit eintretend vor Augen zu halten, wenn er diesen Zahn noch dringend braucht und ohne ihn in Bedrängung käme.

Denn entgegen den Behauptungen manch arroganter Berufskollegen ist das Zahnschicksal nicht als einzige Bedingung an die akkurate Pflege geknüpft, sondern  hauptsächlich im Erbgut verankert. Ich kenne schließlich viele Patienten, die nicht oder kaum putzen und herrlich gesunde Zähne ohne eine einzige Füllung haben. So steht es mir nicht zu, den moralinsauren Finger des zahnärztlichen Übervaters zu heben mit den Worten: „Wie sieht es denn bei Ihnen im Mund aus ! Das kommt von mangelhafter Pflege! Also müssen Sie jetzt auch die Folgen tragen“  

Und so hängen auch die gesundheitlichen Auswirkungen eines toten Zahnes u.a. von der inneren Einstellung des Menschen ab.  Es ist vergleichbar dem Rauchen: der Zahn kann mich gesundheitlich in Bedrängnis bringen – er muß es aber nicht.  

Meine Aufgabe sehe ich in der notwendigen Information des Fachmannes über Schadensmöglichkeiten. Der Patient soll anschließend selbst oder gemeinsam mit mir durch Abwägen der Risiken entscheiden, auf was er sich einlassen will.  

Und hier knüpfe ich nun an den abgetöteten Zahn an. Warum wird er so heftig abgelehnt, worin liegt sein Gesundheitsgefährdung ?

Der tote Zahn kann eine der Hauptursachen sein für die Entstehung eines Herdes (Genaueres siehe Patienteninfo: „Der Zahnherd“). Wie oben bereits dargelegt: er KANN, er MUSS es aber nicht sein.   

Im Laufe der Herdentwicklung können sich vielfältige Symptome entwi­ckeln.  
Der Patient vermag die Beschwerden oftmals nicht klar zu erkennen. Er kann un­ter Umständen nicht mehr so viel leisten, die Lust am Sport oder Wandern schwindet, das Schlafbedürfnis nimmt zu. Der Patient ermüdet schneller und erholt sich langsa­mer von Anstrengungen. Er wird träge, an­triebslos und fühlt sich allgemein unwohl.


Später können Krankheitssymptome auftreten, die typisch für Herderkrankungen sind, wie z. B.

Herz- und Kreislaufbeschwer­den
Infektanfälligkeit
Schwindelanfälle
Allergien
Ekzeme
Neurodermitis
akute Gelenk­schwellungen
Bronchitis
Verdau­ungsbeschwerden
Gallenbeschwerden
Colitis
Entzündung und Schwellung der Mandeln
Haarausfall
Immunschwäche
Kopfschmerzen
Migrä­ne
Gelenkrheuma
Polyarthritis
Verstei­fung der Wirbelsäulengelenke
Nervosität
Schlafstörungen
Nervenschmerzen
De­pressionen
Ohrgeräusche
Verschlechterung des Seh- und Hörvermögens
Wahrnehmungsstörungen

Kommt der Patient mit einer akuten Zahnnervenentzündung in die Praxis, wird der Arzt den Nerven manchmal mittels einer giftigen Devitalisations­paste abtöten. Devitalisationspasten enthielten bis vor kurzem Arsen, heute setzt man Formalde­hyd und Phenole zu, Antibiotika (zur Bakte­rienbekämpfung) und Mittel zur Linderung der Schmerzen, die sich beim Sterben des Zahnes und durch die Giftwirkung einstel­len. Arsen und Formaldehyd bleiben je­doch nicht im Hohlraum des Nerven, sie wandern in das Zahngewebe und den Kie­ferknochen und lagern sich dort dauerhaft ein.  
Die eingelagerten Gifte schwächen zusätzlich die Mechanismen zum Abbau anderer Gifte. Deshalb verstärken die Rückstände von Devitalisationspasten die Giftwirkung toter Zähne und verschlim­mern so eine Herd-Erkrankung.  

Nach der Säuberung wird das Nervengehäuse wieder gefüllt. Dazu benutzt der Zahnarzt verschiedene Zutaten:

l. Guttapercha: Feine Spitzen aus Gutta­percha, eine Kautschuk ähnliche Masse, werden in die Wurzelkanäle gesteckt und verdichtet. Guttapercha enthält toxi­sche Zusätze wie Schwermetallsulfate, Cadmium oder Trans-Polyisopren.

2. Metallstift: Der Zahnarzt weitet den Wur­zelkanal auf eine Normgröße aus und zementiert einen Metallstift ein (meist Gold, Titan, Silber oder Kobalt). Die Stif­te korrodieren mit der Zeit und Schwer­metall- lonen wandern so in den Körper. Selbst ein Edelmetall wie Gold unterliegt im Zahn der Korrosion.

3. Zement-Paste: Der Zahnarzt füllt Paste in die Wurzelkanäle, wo sie aus­härtet. Zu den Zusätzen gehören je nach Fabrikat: Zinkoxid, Eugenol (syntheti­sches, toxisches Nelkenöl), Epoxidharze, Konservierungsstoffe (Dexamethason, Tetrajodthymol, Trioxymethylen, Formal­dehyd, Jodoform, Perubalsam), Chlor­phenol, Sulfonamide, Antibiotika, Corti­sonzusätze, um Bakterien abzutöten und schmerzhafte Reaktionen zu unter­drücken. Zwecks besserer Sichtbarkeit bei Röntgenaufnahmen werden auch Schwermetalle zugesetzt.

Viele dieser Pasten wirken als Zellgift und sind schon im kleinsten Mengen allergieauslösend. Da auch der tote Zahn immer noch im Stoffwechsel mit der Umgebung steht, wandern die Gifte allmählich in den Kieferknochen und über das Blut in den Körper.  

Auch eine Wurzelspitzenresektion löst nicht das Problem, da zwar Entzündungsreste entfernt werden, der Zahn aber als solcher mit seinen Giftausscheidungen bleibt. Mit ihr zahlt der Patient einen hohen Preis dafür, dass er den toten, vielleicht krankmachenden Zahn noch eine Weile behalten darf. Auch Antibiotika können nicht helfen. Die schwächen zwar Fäulniserreger, aber das eigentliche Problem sind die Leichengifte, die der Zahn ständig ausscheidet. Und die besteheh aus mausetoten Eiweißresten, die daher nicht auf Antibiotika reagieren.  

So ein toter Zahn kann also ein ganz übler Geselle sein – nicht zu Unrecht wird er aus ganzheitlicher Sicht tunlichst vermieden. Und im Zweifelsfall eher gezogen als belassen – wenn der Restzahnbestand des Patienten es erlaubt.  

Wenn es sich aber um einen wichtigen Haltepfeiler für den vorhandenen Zahnersatz handelt – sprechen Sie mit mir (auf schriftlichem Wege sind diese Themen allerdings kaum zu erläutern). Es gibt mentale/schamanische Techniken, diesen Zahn weniger schädlich zu machen.