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Liebe Patienten - auch wenn mancher von Ihnen denkt:

"Ich kann es allmählich nicht mehr hören ! Nicht schon wieder dieses Gejammer der armen Zahnärzte um die sinkenden Umsätze ! Die denken sowieso nur an ihr geiles Einkommen und wollen doch nur verhindern, daß ich vernünftig spare und meine Krankenkasse steht auch hinter mir und schreibt, ich solle mir nix gefallen lassen und ruhig mal auf preiswerte Alternativen aus Fernost pochen."

Bitte nehmen Sie sich trotzdem die Zeit und lesen meinen Standpunkt dazu. Gesundheit merkt man nicht, wenn es einem gut geht. Sondern erst, wenn sie plötzlich weg ist. Und der alte ajurwedische Spruch: es ist viel einfacher, gesund zu bleiben, als wieder gesund zu werden zu müssen beinhaltet viel Weisheit.

Die Geiz-ist-geil-Überzeugung macht auch vor der Gesundheit nicht halt. Statt einer Aspirin-Tablette eine beliebige Pille gegen Kopfschmerzen zu schlucken, von der die Inhaltsstoff nicht angegeben sind und die man nur deswegen gekauft hat, weil sie billig ist, käme natürlich niemandem in den Sinn.

Zahnersatz-Hersteller in Fernost beteuern, nach deutschen Qualitätsmaßstäben und mit deutscher Aufsicht zu arbeiten - wer prüft das nach und wer kontrolliert das letztlich wirklich ?

Verkrüppelungsfolgen und sogar tödliche Konsequenzen von gepanschter Milch und giftigem Kinderspielzeug aus Fernost kennen wir. Und dort war ebenfalls "alles unter Kontrolle".

Es kann natürlich sein, daß auch dort Qualität produziert wird. Aber der Markt hat überall seine Regeln: für nix gibt es nix. Und auch die Produzenten in Fernost wollen höchstmöglichen Profit. In Deutschland unterliegen wir strengsten Kontrollen von allen möglichen Ämtern - nicht immer sinnvoll, aber effektiv. Davon können alle Ärzte und Labors ein gesteßtes Lied singen. In Fernost kenne ich die Regeln nicht.

Ich darf als Zahnarzt beispielsweise kein Material in den Mund einsetzen, das nicht ausschließlich geprüftes und zertifiziertes Material enthält. Und muß dem Patienten eine bestätigte Liste der verwendeten Materialien aushändigen. Setze ich mich darüber hinweg, mache ich mich strafbar.

In Fernost gibt es diese Regelung nicht. Ich weiß von einem zur Zeit anhängigen Prozeß, weil ein Kollege einer Patientin auf ihren ausdrücklichen Wunsch Fernost-Material einsetzte und sie daraufhin erkrankte. Das asiatische Labor hatte sich geweigert, Daten beizufügen. Aber selbst wenn Datenblätter beiliegen - welches Amt in Hongkong steht für die Richtigkeit gerade ? Welchen Sachbearbeiter dort in welchem Amt wollen Sie auf chinesisch fragen und dafür verantwortlich machen ?

In diesem verzwickten Sachverhalt liegt das Problem. Mein Labor "um die Ecke" muß für jeden Vorgang Kontrollformulare ausfüllen, muß bei Inspektionen das Einhalten der Normen und Vorschriften protokollieren. Die Zulieferer können nur verkaufen, wenn ihre Produkte diesen strengen Richtlinien entsprechen. Und diese lückenlose Kette können Sie auf Wunsch einsehen.
Und warum das Ganze? Damit Sie, mein Patient, nach bestem Wissen und Gewissen vor Schaden bewahrt werden. Nicht etwa, weil die Gesundheitsämter nix Besseres zu tun hätten.

Denn wenn Ihnen Materialien eingesetzt werden, die langfristig Schaden hervorrufen, werden Sie nach 4 Jahren nicht mehr an Ihre Brücke im Mund denken, wenn Ihre Knie plötzlich zu schmerzen beginnen, Kopfschmerzen im Laufe der Zeit immer heftiger werden, Haare beginnen auszufallen, die Sehkraft Ihrer Augen allmählich nachläßt oder Ihre Blasenentzündungen chronisch werden.

Leider spielen manche unserer Krankenkassen dieses grausame Spiel mit. Sie fordern ihre Mitglieder schriftlich auf, ihre Zahnärzte zur Zusammenarbeit mit Laboratorien zu drängen, die gerade diesen Billigzahnersatz importieren. Daß damit einerseits die Gesundheit der Mitglieder leichtfertig für ein paar Euro auf's Spiel gesetzt wird und möglicherweise sehr teure Nachfolgebehandlungen von chronischen Erkrankungen entstehen und andererseits deutsche Arbeitsplätze verloren gehen, scheint die Mitarbeiter nicht zu interessieren. Gelder unserer Solidargemeinschaft, die wir hier erwirtschaften, werden nach Hongkong transferiert. Dieses Geld fehlt unserer Inlandswirtschaft.

Aber das ist diesen Krankenkassen-Verantwortlichen offensichtlich egal. Die hier gesparten Euro fließen u.a. in die teilweise horrenden Bezüge der Vorstände:

(Pro Jahr:
DAK-Vorstandschef Hansjoachim Fruschki 221 000 Euro.
Techniker Krankenkasse Vorstandsvorsitzender Norbert Klusen 216 730 Euro.
Chef der Kaufmännischen Krankenkasse KKH, Ingo Kailuweit, 183 300 Euro.
Die drei Vorstandsmitglieder der BEK je 185 000 Euro.
Chef der Gmünder Ersatzkasse, Dieter Hebel, 165 184 Euro.
Vorstandschef der Securvita BKK, Elis Huber, 104 814 Euro.)


Ein weiterer Aspekt: Wenn eine dort angefertigte Arbeit nicht paßt oder beim Einsetzen Schaden nimmt . . . erstellt mein Labor in Essen-Steele die Arbeit auch nach der 4 Reklamation klaglos und zügig neu - unser vertrauensvolles Verhältnis trägt das. Gegebenenfalls ziehe ich den Meister persönlich hinzu, um das weitere Vorgehen für den Patienten abzustimmen. Weil wir an langjähriger Zusammenarbeit interessiert sind.

Was, glauben Sie, wird ein Labor in Hongkong bei dieser Problematik tun ? In welchen zeitlichen Abständen fliegt die Arbeit aus Hongkong neu ein ? Mit welcher Konsequenz für die Arbeit in Ihrem Mund ?

Wofür ich als Ihr Zahnarzt geradestehen muß und will, ist Qualität in Ihrem Mund. Und Qualität kann nur von einem erfahrenen, eingespielten Team erarbeitet werden, das aus jahre- und jahrzehntelanger Zusammenarbeit entsteht. Sie entsteht aus Wissen, Können, gemeinsamer Fortbildung und fortlaufendem Austausch. Und solchen Zahnersatz stellen unsere Laboratorien zu fairen, marktgerechten Preisen her.

Natürlich sind auch hierbei Vergleiche von Laborpreisen bei größeren Projekten sinnvoll - denn auch deutsche Labors haben die Konkurrenz aus Fernost begriffen und sich darauf eingestellt.

Aber grundsätzlich im Ausland arbeiten zu lassen, wo ich nur Versprechungen glauben muß und damit Ihre Gesundheit mutwillig auf's Spiel setze - das entspricht nicht meiner ärztlichen Ethik. Auch wenn Geiz geil ist.